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Beraten - begleiten - ermutigen

Zuversicht?

„Bleiben Sie zuversichtlich“, so verabschiedet sich „Mr. Tagesthemen“ Ingo Zamperoni nun schon seit zwei Jahren am Ende jeder seiner Nachrichtensendungen. Zwei Jahre, in denen es oft schwerfiel, die Zuversicht zu behalten angesichts der vielen Schreckensmeldungen, mit denen wir tagtäglich konfrontiert wurden: Corona, die Flutkatastrophe im Ahrtal, der Krieg in der Ukraine, um nur einige zu nennen.

Gibt es da noch etwas, das uns zuversichtlich stimmt?

Ja, gibt es:
So viele Menschen, die in den zwei Jahren der Pandemie auf manches verzichtet haben, um andere zu schützen.  Die vielen Helfer im Ahrtal, die vor Ort mitanpacken und den Menschen, die alles verloren haben, zuhören. Oder Mitarbeiter von Hilfsorganisationen, die in Afghanistan oder Ostafrika Millionen Menschen mit Nahrungsmitteln vor dem Hungertod retten. Weil sie die Zuversicht und den Glauben an eine bessere, friedliche Welt noch nicht verloren haben. 

Aber woher nehmen wir Zuversicht?
Zuversicht kommt aus der Überzeugung, dass das, was wir tun, einen Wert hat.
Es geht oftmals nicht darum, äußerlich große Dinge zu leisten, sondern um die innere Einstellung, wie eine Situation betrachtet wird. Nelson Mandela z.B. saß für seinen Kampf gegen die Apartheid 27 Jahre im Gefängnis. Viele Jahre konnte er nicht damit rechnen, jemals wieder freizukommen. Dennoch hatte er die ungebrochene Überzeugung, dass das, wofür er einstand, eine sinnvolle Sache ist. Und dass sich dieser Einsatz auch dann lohnt, wenn er womöglich für immer im Gefängnis bleibt.
In diesem Sinne: Bleiben Sie zuversichtlich!