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Beraten - begleiten - ermutigen

Urlaubsrückblick

Gott, lass meine Gedanken sich sammeln zu dir.
Bei dir ist das Licht, du vergisst 
mich nicht.
Bei dir ist die Hilfe, bei dir ist die Geduld.
Ich verstehe 
deine Wege nicht,
aber du weißt den Weg für mich.

(Lied aus Taizé, Text von Dietrich Bonhoeffer)

Dieses Jahr war ich nach 2-jähriger Corona-Zwangspause endlich wieder in Taizé!
Als Konfirmandin war ich zum ersten Mal dort und seither lässt es mich nicht mehr los.
Ich liebe das schöne Burgund mit seinen Steinhäusern, die Croissants, die für mich nirgends so gut schmecken wie dort, den leckeren Wein, die Gemeinschaft und die guten Gespräche, die wir dort haben.
Die Gottesdienste in der Versöhnungskirche sind für mich jedes Mal eine Art Therapie: Ich denke viel nach, lausche den meditativen Gesängen, schalte ab, komme zur Ruhe, bringe das Gedankenkarrussel in meinem Kopf zum Stehen, finde wieder in meine Mitte.
Das Lied „Gott, lass meine Gedanken sich sammeln zu dir“ ist eines meiner Lieblingslieder in Taizé. Es zeigt mir immer wieder, dass es manchmal eine höhere Macht gibt, die mir im Leben weiterhilft. Manchmal ist es gut, Dinge einfach laufen zu lassen und nicht zu viel zu überlegen, der richtige Weg wird mir schon gezeigt - manchmal ganz schnell, manchmal dauert es eben seine Zeit.

Nadine Wildner